Pressetext

Die geballte Reinkarnation von Peter Alexanders Galanterie, Rudi Karrells pfiffigem Kleidungsstil und der wohlig volltönenden Stimme Udo Jürgens scheint dem Äther in fast schon geisterhafter Stille entstiegen zu sein. Es ist der Urgeist des Schlagers, der regelmäßige und berechenbare Rhythmus, die Geborgenheit, die einen umgibt, wenn man das warme, vertraute ziehen und quetschen der Harmonika vernimmt. 

 

Die emotionalen Kapriolen, die man vollführt, wenn man sich seiner übergöttlichen Erscheinung hingibt. 

„Wenn ich singe, dann spüre ich, wie der heilige Geist in mich fährt. Und sowie eine tiefe Zufriedenheit mich erfüllt, ja da möcht‘ ich das ganze Publikum in meine Arme schließen. Ich liebe jeden einzelnen meiner Fans und beantworte jeden Brief, weil wir am Ende doch alle nur Menschen sind.“

Diese bodenständige Einstellung macht sich auch in seinem Alltag sichtlich bemerkbar, wie Leute aus dem direkten Umfeld zu berichten wissen. „Er hat einen Piccolo hinter meinem Ohr hervorgeholt und meine Unschuld verschwinden lassen.“, berichtet einer seiner ehemaligen Bühnentechniker. 

Das sich die angehende Schlager-Ikone den kommenden Bambi-Preis in der Kategorie „Bestes Playback“ auf den Kamin stellen wird, ist für die meisten zweifelsfrei. Bis dahin empfiehlt es sich, bei einem guten Tässchen Eichelkaffee und erlesenen Weinbrand-Pralinen den Klängen seiner Musik per Funk und Fernsehen nachzuschmachten. 

 

Die Goldene Gans - 2018